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Aktuelle Ausstellungen

 

 

 

TOMAK 

Pinseläffchen

 

Vernissage am Samstag, 28. September 2019 | 17.00 Uhr

Zur Eröffnung spricht Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum Graz.

 

Ausstellung bis 5. November 2019

 

 

 

 

 

 

TOMAK

 

 

* 1970

1995 Universität für angewandte Kunst Wien bei Christian Ludwig Attersee

 

 

Nach Ausstellungen in Österreich (u. a. Albertina Wien, Kunsthalle Wien, Rupertinum - Museum der Moderne Salzburg, Landesmuseum NÖ, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/ Gegenwartskunst)

und im Ausland (Kunsthuis Yello Art, Geel, Belgien; Lehmbruck Museum Duisburg, Heike Curtze Berlin, Galerie 14+1 Stuttgart, Deutschland)

sind TOMAKs Arbeiten aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Text und Performance in zahlreichen renommierten Museen und Sammlungen präsent.

 

 

 

 

TOMAK ist ein Antist, der Posterboy der Antikunst, der sich der Konformität, dem Gleichförmigen, dem „Gelackten“, wie er das nennt, entgegenstellt. Ob als Tomaque Deville oder PHANTOMAK, sein Name ist Programm und sein Name ist ein nom de guerre.

 

Seine Diktion ist die des kategorischen Imperativs, sein Auftreten das der kalkulierten Provokation, sein Manifest eines gegen alle und alles. TOMAK`s Blick auf den Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt ist ein durchdringender, einer, der bis in die Eingeweide vordringt, der analysiert, zerlegt und offenlegt.

 

Die Montage ist für ihn eine grundlegende Technik, um die Zerstörung und Konstruktion von Identitäten zu visualisieren. Die zunehmende Mechanisierung und Technisierung jedes Lebensbereiches zeitigt ein verändertes Körperbild.

 

TOMAK`s Selbstdarstellungen spiegeln diese zivilisatorische Entwicklung und künden von Maschinenmenschen, einer instrumentalisierten Gesellschaft und dem Ersatzteillager Mensch.

(Roman Grabner)